Hat Gott seinen Zorn auf den Sohn gelegt um uns zu erlösen?

Ist nicht allein schon die Vorstellung, dass Gott, die Liebe, Zorn empfindet und verflucht, das größte Unrecht, welches man über Gott denken kann?

Schreckt dieser obige Satz, nicht traurigerweise zurecht, so viele suchende Menschen vom Christentum ab?

Ist das Wort Gottes nicht Geist und ist Leben?

Wenn Sätze von einem angeblichen Zorn Gottes oder anderer sehr menschlicher Attribute im Alten Testament vorkommen, sind sie dann nicht im geistigen und lebendigen Sinn, als Entsprechung zu verstehen? Weil der Mensch in manchen Situationen so von Gott denkt? Gott so nahe bei uns ist? Die Liebe sich so sehr identifiziert mit dem Geliebten?

Und dies gleichzeitig heißt, dass man der göttlichen Liebe selbst niemals diese niedrigen Eigenschaften unterstellen oder zuschreiben kann und darf, weil wir
es sind, die dann so oder so von Gott denken?

Jesus wurde von extrem hasserfüllten Menschen, die ihm seit langem nachstellten und SEINE Liebe und Barmherzigkeit nicht ertragen konnten, durch Verrat auf grausamste Weise ermordet! Diese abgrundtief bösen Menschen sollte also Gott, die Liebe, genutzt haben um seinen Zorn auf den Sohn zu werfen?

Abgesehen davon, dass Gott nie auf krumme Wege gerade schreibt und noch weniger je auf das Böse angewiesen sein kann, hätte so etwa auch noch Gott IHN, verflucht und seinen Zorn auf IHN gelegt?

Zu sagen, Gott hätte das getan, kommt dem gleich zu sagen, Gott hätte einen Bund mit dem Bösen geschlossen, um der Notwendigkeit willen seinen Erlösungsplan durchzuführen! Lässt sich dies an Grausamkeit der Vorstellung noch überbieten?

Und dennoch wird er von der Christenheit wiederholt und wiederholt und unzählige Menschen werden jeden Tag mit dieser Lieblosigkeit des Gottesbildes, welches zudem den Monotheismus aushebelt, vor den Kopf gestoßen!

Das ist genau so, als würde man sagen, es wäre Gottes Wille, dass Kinder missbraucht und ermordet werden und alle Arten von Schandtaten und Grausamkeiten verübt werden, weil sich nur so Gott im Menschen verherrlichen könnte?!

Ja, denen, die Gott lieben, mögen alle Dinge zum Besten dienen, aber deswegen sind diese Dinge doch noch lange nicht das Beste!

Ist es so schwer zu begreifen, dass nicht Gott der Urheber des Bösen ist? Dass nicht ER diese grausamen Taten verbringt, sondern im Gegenteil: Die Menschen, die Böse sind und dem Bösen dienen?

Sollte Gott, die Liebe, uns etwa den freien Willen nehmen und uns lieber zu Robotern machen?

Ist es nicht ein riesiger Unterschied ob man sagt: Das Böse sei Gottes Wille oder ob man sagt, es sei das Böse notgedrungen auf dieser Welt, aufgrund der Bosheit und Abkehr der Menschen von Gott?

Ich bin vielmehr der Überzeugung, Gottes Vorsehung wirkt pausenlos und unermüdlich daran, jeden Menschen möglichst vom Bösen abzuhalten und ihm die Augen zu öffnen!

Und wie geschieht dies?

Es geschieht darin, dass dem Bösen mit Liebe begegnet wird, seit jeher und so lange es Menschen gibt auf dieser Erde!

Allein die Liebe überführt, heilt und öffnet jedem Menschen, der im Bösen ist, am allermeisten die Augen. Keine Worte, keine Überzeugungen allein, sondern seit jeher Taten der Liebe!

Selbst wenn das Böse über die Liebe triumphiert und glaubt gesiegt zu haben, ja, sie ermordet und vernichtet zu haben, so ist das doch nur genau der Punkt, an dem das Böse soeben den Kampf verloren hat und die Liebe in noch größerer Herrlichkeit aufersteht!

Genau das ist passiert! Dort am Kreuz von Golgatha! Gott selbst hat auf die vollkommenste und grenzenloseste Art und Weise LIEBE erwiesen, dem abgrundtiefen Bösen, welches ebenfalls nicht mehr zu überbieten war! Und dem Bösen damit die Macht genommen!

Das kann KEIN Mensch!

Das ist das Wunder! Das ist die Verherrlichung Gottes! Das ist das wahre Zeugnis, dass JESUS CHRISTUS Gott war!

Welcher Mensch könnte angesichts grausamster Folterungen, von teuflischen Menschen, die voller Mordlust und abgrundtiefer Grausamkeit sind, diesen Peinigern noch verzeihen und für sie beten? Und dass, ohne auch nur einen Gedanken an Vergeltung und Hass aufgrund dieses himmelschreienden Unrechts und der irrsinnigen Schmerzen?

Du, – kannst du das?

Ich jedenfalls nicht, der ich oft schon böse werde, wenn mich auch nur ein Mensch auf der Straße anpöbelt oder herablassend anmacht!

DAS WAR DAS WUNDER, welches KEINER mehr sieht! Aufgrund dieser Irrlehre vom zornigen Gott, der seinen eigenen Sohn verurteilt haben soll!

Gott hat sich durch diesen einmaligen Akt der Liebe verherrlicht, wie ER es im Johannesevangelium so ausdrücklich sagt. Ebenfalls etwas, was in der Christenheit heutzutage überhaupt nicht mehr berücksichtigt wird. Verherrlicht heißt VERGÖTTLICHT!
Jesus hat durch diese allerschwerste Versuchung, die überhaupt möglich ist, SEIN Menschliches vergöttlicht! Daher steht in Joh. 17.5: „Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.“

Wie anders hätte sich Gott „versuchbar“ machen können, als durch SEIN Menschliches, welches ER Menschensohn nannte!

ER, der GOTT des Weltalls, der damit den Starken gebunden und die Höllen besiegt und sich zum Retter und Erlöser aller Menschen gemacht hat.

Das alles durch den größten Akt der Liebe, welcher jemals auf dem Boden dieser Erde stattgefunden hat!

Denn wie Mose es in 2.Mose 33.20 kundtut: Niemals hätte zuvor ein Mensch Gott sehen und leben können!

Wer aber sagt, Gott hätte seinen Sohn hinrichten lassen, stellt dies auf den Kopf und macht aus dem größten und heiligsten Akt der Liebe, das größte Unrecht, das man über Gott überhaupt denken kann! Gott so etwas zu unterstellen, ist Unrecht pur! Kannst du das nicht sehen?

Und dann noch diese Vorstellung von dem Gesetz, dass Gott dem Menschen das Böse ja hätte anrechnen müssen und daher die Schuld auf seinen Sohn geworfen hat!

Warum muss Gott das Böse anrechnen? Warum soll Gott es sein, der Böses anrechnet? Oder gar Böses mit Bösem ausgleichen muss? Wie kann man so über die Liebe, wie kann man so über Gott nur denken? Wo es doch das genaue Gegenteil ist!

ER, der seit jeher NUR verzeihen und LIEBEN kann, weil ER die LIEBE IST!

Wir Menschen sind es, die Böses anrechnen! Wir Menschen sind es, die nicht verzeihen können! Wir Menschen sind es, die an diese Art von Gerechtigkeit glauben, die Böses mit Bösem vergelten muss!

Aber Gott doch nicht!

Warum erfindet ihr diese Dinge und dichtet sie dem Alten Testament an oder Paulus, der vom Gesetz spricht und die Thora (das jüdische Gesetz) damit meint?
Warum verdreht ihr diese und andere Stellen in der Bibel, um diese oben genannten Grausamkeiten vom zornigen Gott zu stützen und zu untermauern, wie auch die Trinitätslehre, welche sonst in sich wie ein Kartenhaus zusammenfallen würde, weil sie nirgendwo im Wort Gottes untermauert werden kann?

Höre Israel, der HERR dein Gott ist EINER!“

Ihr aber stoßt die Juden ebenso vor den Kopf, wie alle Monotheisten und Menschen, mit einem Gefühl für Wahrheit, und warum? Nur um der Rechtfertigung willen von Kirchen und ihren Glaubensbekenntnissen, ohne welche niemand zu Gott kommt? Welches dann besagt, nur wer diese grausame Erlösungsvorstellung glaubt und daran festhält, wird errettet?

Jeder, der die Bibel auch nur ein wenig kennt, weiß, dass dies wie ein Fremdkörper wirkt und nur einem völlig falsch verstandenen Paulus unterlegt werden kann. Einem Paulus, welchem man nicht nur bezüglich dem Gesetz (Thora) willentlich falsch versteht, sondern auch noch bei allen anderen Stellen, die er auf seine Art im übertragenen Sinne anbringt. Und dies alles, um es für dieses falsche Erlösungsverständnis zu nutzen?

Ist es nicht absolut so, wie Petrus zurecht und in aller weiser Voraussicht in seinem zweiten Brief 3:14 schreibt : „ .. haltet die Großmut unseres HERRN für Rettung, gleichwie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch schrieb, wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen über die Dinge redet, unter denen einiges Schwerverständlich ist, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.“

Wer sich die Mühe macht und selber nachforscht und sich wirklich mit Quellen auseinandersetzt, wird an dem ursprünglichen Erlösungsverständnis, von welchem Petrus hier schreibt und alle Apostel, Christen und Älteste der frühen Gemeinden einte, nicht vorbeikommen. Siehe dazu: www.dreieinheit.de

Diese bezeugen zusammengefasst:

Gott selbst hat sich in diese Welt eingezeugt, (Logos = Wahrheit, die offenbar gewordene Liebe Gottes IST DIE Wahrheit!) durch den Heiligen Geist, geboren durch die Jungfrau Maria und somit den Menschen nahbar gemacht.

Dazu ein aufschlussreicher Auszug von Emanuel Swedenborg:

Weil nun der Herr von Anfang an ein Menschliches von der Mutter hatte, und dieses nach und nach auszog, so hatte Er deswegen, während Er in der Welt war, zwei Zustände, welche der Zustand der Erniedrigung oder der Entäußerung, und der Zustand der Verherrlichung oder der Vereinigung mit dem Göttlichen, welches der Vater heißt, genannt werden.

Der Zustand der Erniedrigung, inwieweit und solang Er im Menschlichen von der Mutter, und der Zustand der Verherrlichung, inwieweit und solang Er im Menschlichen vom Vater war. Im Stand der Erniedrigung betete Er zum Vater, als zu einem von Ihm verschiedenen; im Stand der Verherrlichung aber redete Er mit dem Vater, wie mit Sich selbst. In diesem Zustand sagte Er, dass der Vater in Ihm, und Er im Vater sei, und dass der Vater und Er eins seien.
Im Stand der Erniedrigung aber unterzog Er Sich Versuchungen, und litt am Kreuz, und bat, der Vater möchte Ihn nicht verlassen; denn das Göttliche konnte nicht versucht werden, und noch viel weniger am Kreuz leiden. Hieraus erhellt nun, dass Er durch die Versuchung und die beständigen Siege in denselben, und durch das Leiden am Kreuz, welches der Versuchungen letzte war, die Höllen völlig besiegt, und das Menschliche vollkommen verherrlicht hat, wie oben gezeigt wurde.

Dass der Herr das Menschliche von der Mutter ausgezogen, und das Menschliche aus dem Göttlichen in Ihm, das der Vater genannt wird, angezogen habe, geht auch daraus hervor, dass der Herr, so oft Er selbst aus Seinem Mund mit Seiner Mutter sprach, sie nicht Mutter, sondern Weib nannte. …
Es wird auch dadurch bestätigt, dass Er nicht anerkannte, Er sei ein Sohn Davids. Denn man liest bei den Evangelisten: „Jesus fragte (die Pharisäer) und sagte: Was dünkt euch von Christus? Wessen Sohn ist Er? – Davids, sagen sie Ihm. Er erwiderte ihnen: Wie nennt Ihn denn David im Geiste seinen Herrn, wenn er sagte: Es sprach der Herr zu Meinem Herrn: zu Meiner Rechten setze Dich, bis Ich zum Schemel Deiner Füße Deine Feinde gelegt haben werde. Wenn nun David Ihn seinen Herrn nennt: wie ist Er denn sein Sohn? Und niemand konnte Ihm ein Wort antworten“: Matth.22/41-46; Mark.12/35-37; Luk.20/41-44; Ps.110/1.

Hieraus erhellt, dass der Herr in Ansehung Seines verklärten Menschlichen weder Mariens noch Davids Sohn war.

Wie Sein verklärtes Menschliche beschaffen war, zeigte Er dem Petrus, Jakobus und Johannes, als Er vor ihnen verklärt wurde: „Dass Sein Angesicht wie die Sonne leuchtete, und Seine Kleider wie das Licht waren, und dann eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist Mein geliebter Sohn, an Dem Ich Wohlgefallen habe, Ihn höret!“: Matth.17/1-8; Mark.9/2-8; Luk.9/28-36.
Der Herr erschien auch dem Johannes – „wie die Sonne, wenn sie leuchtet in ihrer Kraft“: Offb.1/16.
Dass das Menschliche des Herrn verherrlicht worden sei, erhellt aus dem, was von Seiner Verherrlichung bei den Evangelisten gesagt wird, als aus folgendem:

Die Stunde ist gekommen, dass des Menschen Sohn verherrlicht werde. (Er sagte): Vater! verherrliche Deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe nicht nur ihn verherrlicht, sondern werde auch ferner ihn verherrlichen“: Joh.12/23,28 .
Weil der Herr nach und nach verherrlicht wurde, so hieß es: Ich habe nicht nur verherrlicht, sondern werde noch weiter verherrlichen.

[Nachdem Judas hinausgegangen war], sagte Jesus: Nun ist des Menschen Sohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in Ihm, auch wird Ihn Gott in Sich selbst verherrlichen, und wird Ihn sogleich verherrlichen“: Joh.13/31,32. …

Verherrliche Deinen Sohn, damit Dein Sohn auch Dich verherrliche. Dies hat der Herr gesagt, weil die Vereinigung eine wechselseitige war, des Göttlichen mit dem Menschlichen, und des Menschlichen mit dem Göttlichen; weswegen Er auch gesagt hatte: „Ich im Vater, und der Vater in Mir“: Joh.14/10,11.

Dann: „Alles, was Mein ist, ist Dein; und alles, was Dein ist, ist Mein“: Joh.17/10. …

Weil das Menschliche des Herrn verherrlicht, das ist, göttlich gemacht worden ist, so ist Er nach dem Tode am dritten Tage mit dem ganzen Körper wieder auferstanden, was keinem Menschen geschieht; denn der Mensch steht bloß nach dem Geist, nicht aber nach dem Körper wieder auf. Damit der Mensch es wissen und niemand daran zweifeln möchte, dass der Herr mit dem ganzen Körper wieder auferstanden sei, so hat Er es nicht nur durch die Engel, die im Grab waren, gesagt, sondern auch in Seinem menschlichen Körper Sich vor Seinen Jüngern gezeigt, und, als sie einen Geist zu sehen glaubten, ihnen gesagt: „Sehet Meine Hände und Meine Füße, dass Ich es selbst bin! Greifet und betrachtet Mich, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß Ich habe. Und als Er dies gesagt hatte, zeigte Er ihnen Hände und Füße“: Luk.24/39,40; Joh.20/20. Und ferner: „Jesus sagte zu Thomas: Reiche deinen Finger her, und siehe Meine Hände; und reiche deine Hand her, und lege sie in Meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Dann sagte Thomas: mein Herr und mein Gott!“: Joh.20/27,28.
Emanuel Swedenborg: Die Lehre des Neuen Jerusalem vom HERRN, Kap. 35

Dies war SEIN Auftrag! In SEINER eigenen Seele musste ER das Böse überwinden, um für uns der Überwinder und Erlöser zu werden und allezeit zu sein!

Da es Gott voraussah, dass dies aufgrund der Bosheit der Menschen nicht anders geschehen wird, als durch einen schändlichen Tod und durch viel Leid, war dies im Alten Testament angekündigt und geweissagt durch alle Zeiten hindurch!

Und nicht nur dadurch, sondern auch durch viele Geschichten und Überlieferungen bei den Heiden wurde der Archetypus der göttlichen Liebe in vielfacher Weise kundgetan und auf vielfacher Weise bildlich dargelegt. Wie zum Beispiel dem Phönix aus der Asche und ähnlichen Geschichten, die alle auf das selbe hindeuteten.

Denn vielfach tut sich der Logos Gottes kund und die Weisen und Verständigen sehen es in allen Überlieferungen der Heiden, wie den Juden und knüpfen an den Bildern und Vorbildungen an, um die Wahrheit und Offenbarwerdung dieser Wahrheit durch Jesus Christus zu verkündigen!

Dies waren die Aussprüche der Christen der ersten Jahrhunderte in vielfältiger Weise und ihnen ging es nicht nur darum, dass Jesus Christus nur dem Namen nach erkannt wird, als vielmehr der Wahrheit und der Weisheit nach! So auch Paulus, der an ein Sinnbild der Römer vom „unbekannten Gott“ anknüpfte, die vorbildende Weisheit Gottes darin erkennend.

Und so wussten die Urchristen und Judenchristen, dass KEINER das Böse in seiner eigenen Brust besiegen und überwinden kann, wenn nicht aus Gott. Egal welcher Religion oder Lehre oder Überzeugung er angehört!

Und so kämpfen alle den selben Kampf, aber nur jene in vollkommener Weise, die in Jesus Christus das Urbild aller Abbilder erkannt haben und zur Vervollkommnung voranschreiten.

Was nicht heißt, dass diese, die IHN noch nicht in Vollkommenheit erkannt haben, etwa verloren wären oder in die Hölle kommen würden.

Diese Anmaßung gab es bei den Urchristen nicht!

Sie waren absolute Diener der Liebe und haben die Liebe und das Herz des Menschen in den Vordergrund gestellt und wie jemand das Böse in seinem Alltag überwunden hat und sich nicht verführen hat lassen und somit in Wahrheit und Herzensbildung vorangeschritten ist.

Denn sie wussten, keiner kann Gutes tun, wenn nicht aus Gott! Egal wie sehr ER IHN schon erkennt oder noch nicht erkennt und dass es ein voranschreiten in der Liebe, wie in der Wahrheit und Weisheit gibt.

Wer aber wirklich überwinden will und Gott in seinem Leben Raum geben will, wird egal welcher Weltanschauung er angehört für diese Wahrheit und Weisheit von Jesus Christus offen sein und auch nicht daran vorbeikommen. Das wussten die ersten Christen!

Daher ging es ihnen nicht um die erlösende Wahrheit, wie es die Gnostiker verkündet haben, die ähnlich, wie heute die Esoteriker, die Selbsterlösung priesen, sondern um das Tun des Guten aus der Kraft Gottes! Denn sie waren im Gegensatz zu heute, weise Menschen mit einem enorm weiten Horizont und ihr Zeugnis von Jesus Christus hatte, wenn schon, dann nur diesen einzigen Absolutheitsanspruch, nämlich: Dass Gott in ihnen durch ihre Taten DER LIEBE die Wahrheit bezeugt!

Ein anderes Zeugnis wollten sie nicht und nahmen sie NICHT an. Niemals ging es ihnen um den Glauben, sondern immer ging es ihnen um die Liebe und erst daraus um den Glauben.

Sie wussten, was könnte es dem Menschen auch bringen, wenn er zwar an Jesus Christus und seiner erlösenden Kraft glaubt, aber nicht in SEINEM Namen das eigene Böse in der eigenen Brust aus dieser Kraft überwinden will?

Daher sahen sie auf die HERZEN der Menschen und nicht auf ihren Glauben. Ein Mensch, der aus Liebe zu Gott überwindet war ihnen, egal welchen Glaubens, lieber als einer der an die Erlösung durch Jesus Christus glaubte, aber das Böse mehr liebte als das Licht und nur zum Schein ein Christ sein wollte!

Das ist der große Unterschied zum heutigen Christentum, welches dies alles auf den Kopf gestellt hat und den Glauben über die Liebe und die Überzeugung über die Tat gestellt hat, einen falsch verstandenen Paulus über Jesus gestellt hat und dessen Briefe über das Evangelium!

Ein Christentum, das man vielmehr Paulustum nennen müsste oder besser gesagt, ein Paulustum eines falsch verstandenen Paulus und von dem Jesus sagt: Wird ER bei seiner Wiederkunft noch Glauben finden auf Erden?

Dem kraftvoll durch Liebe bezeugten Glauben SEINER Apostel und Jünger seit allen Zeiten? Denn die oben genannte Art Gläubige und „Herr, Herr Rufer“ gibt es seit allen Zeiten mehr als genug.

lebenslebendig

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lebenslebendig

seit mehr als 25 Jahren bin ich auf meinem spirituellen Weg der durch viele esoterische Richtungen wieder zurück zum Christentum geführt hat. All die Jahre hindurch hat mich das Studium sämtlichen Schriften aus dem Urchristentum nie losgelassen. Mir geht es inzwischen absolut wie in dem Gleichnis von dem Schatz im Acker oder dem, der DIE Perle gefunden hat: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ ( Matth. 13,44-45)

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