Der sich rechtfertigende Beamte

Es war einmal ein Volk in einem fernen Land welches von einem Tyrannen regiert wurde.

Groß war deshalb der Jubel – wenngleich auch manche misstrauisch waren, als der neu gekrönte König sein Amt antrat und die alte Gewaltherrschaft seines Vorgängers beendete.

Aufgrund der vorhergehenden Schreckensherrschaft entstand nämlich viel Unfriede und Missgunst unter dem Volk gegenüber jeder Obrigkeit, und auch eine große Armut und viel Lied war unter dem Volk.

Der neue König aber war ein Mann der Tat und nicht nur der schönen Worte und daher sandte er sogleich seine Beamten und Vertrauten in die Stadt, ausgestattet mit aller Vollmacht um Gutes zu tun wo auch immer sie Not sahen oder Ungerechtigkeit und Streit. Damit sie aber nicht erkannt wurden, verkleideten sie sich als ganz normale Arbeiter oder auch Bettler, wie sie gerade Lust hatten. Hauptsache sie dienten dem Volk in der Liebe und der Weisheit Gottes und linderten die entstandene Not um das Land wieder erblühen zu lassen.

Einer der Beamten aber dachte bei sich: „Ich kann tun oder lassen was ich will, bin ich doch inkognito unter dem Volk und ausgestattet mit aller Vollmacht des Königs. Und außerdem hat mein Herr noch genug Leute ausgesandt, die ohnehin Recht schaffen werden. Der König wird also sein Ziel erreichen – so oder so. Was schadet es da, wenn ich auch ein wenig meinen Vorteil suche?“

So raubte und vergewaltigte er und verübte allerlei Schandtaten, aber setzte wieder eine fromme Miene auf, wenn er an den Hof des Königs zurückkehrte. So ging es Tag für Tag. Und Tag für Tag mehrte sich im Volk das Misstrauen und das Unbehagen gegenüber den Beamten des Königs, denn es wurden immer wieder ungeheuerliche Vorwürfe laut.

Eines Tages bemerkten einige seiner Kollegen seine bösen Taten und stellten ihn zur Rede.

Er aber rechtfertigte sich uns sprach: „Bin ich nicht mit der Vollmacht des Königs ausgestattet, wer kann mich anklagen, wer will mit mir Rechten?“

Nach einem Jahr ließ der König schließlich alle seine Beamten einberufen und sprach zu ihnen: „Ihr wart im Auftrag des Königs nun ein ganzes Jahr lang in meinem Dienst und habt Liebe, Gerechtigkeit und Hoffnung unter das Volk gebracht. Ich will euch heute zu Miterben machen! Dafür will ich das gesamte Volk einberufen und es soll darüber abstimmen, wen ich dafür vorsehen soll!“

In wenigen Tagen war es so weit. Das gesamte Volk war versammelt und ein Beamter nach dem anderen wurde vom Volk feierlich begrüßt und manch einer frenetisch bejubelt. Nur einer nicht, sondern es drangen furchtbare Anschuldigungen, wüste Beschimpfungen und alle Art von Anklagen zu den Ohren des Königs. Da ließ der König diesen Beamten zu sich rufen und fragte ihn: „Stimmt das, was diese über dich sagen?“
Wieder rechtfertigte sich der Beamte mit den selben Worten wie er es auch schon seinen Kollegen gegenüber tat. „Bin ich nicht mit der Vollmacht des Königs ausgestattet, wer will mich anklagen, wer will mit mir Rechten?“

Da wurde der König zornig und sprach: „Du fragst mich, wer über dich rechten will? Hast du dein Gericht nicht soeben selbst vernommen?“ Daraufhin verstummte der Beamte und der König ließ sogleich die ausgestellte Vollmacht von ihm nehmen und übergab ihn der aufgebrachten Menge, welche ihn sofort in Stücke riss und all seine Beute unter sich verteilte.

Da herrschte große Bestürzung unter allen Untergebenen des Königs und sie staunten über das Geschehene!

Das Land aber erblühte von da an und es herrschte Friede im ganzen Land.

Es hat sich aber seither dort dieser Spruch eingebürgert, wenn jemand böses tut, indem man spricht: „Vielleicht ist er ja ein Abgesandter des Königs der eine Vollmacht dafür hat!“ 🙂

Kommentar zur Geschichte:

Genau so wie dieser sich rechtfertigende Beamte sprechen heutzutage viele Christen, ja eigentlich alle!

Es gibt neben der Trinitätslehre wohl keine Lehre, welche das Christentum so sehr zerstört und verwüstet hat wie die Rechtfertigungslehre!


Diese besagt: Jesus ist nicht nur für unsere Sünden gestorben, sondern er ist „stellvertretend“ für unsere Sünden gestorben! Das ist ein entscheidender Zusatz, der in der Urchristenheit völlig unbekannt war. Gemäß dieser Vorstellung überwindet Jesus nicht mehr in mir die Sünde, Schritt für Schritt, sondern ich bin schon erlöst – von Jetzt auf gleich! Sobald ich mich bekehrt habe und Buße getan habe und Jesus als meinen Heiland angenommen habe.

Was für ein großer Betrug an der erlösenden Liebe Gottes!

Wenn nun Sünden hoch kommen oder böse Neigungen, sagen sie sofort in großer Überzeugung: „Ja, der Mensch kann aus sich heraus überhaupt nichts Gutes tun, außer das Erlösungswerk Jesu glaubend annehmen. Außerdem ist die Erlösung bereits vollzogen und wenn man sich liebend zu Gott bekennt und seine Sünden unter sein Kreuz legt, tut er allein es! Ich muss nur im Glauben bleiben“, folgern sie.


Ist das nicht der Gipfel der Scheinheiligkeit? Sie verhalten sich also ganz ähnlich wie dieser sich selbstrechtfertigende Beamte des Königs!

Sie wähnen sich erlöst (siehe die Vollmacht des Königs) und tun das Böse. Wenn sie es dann erkennen, legen sie die Hände in den Schoß und beten und flehen, dass Gott ihnen die Sünden wegzaubert. Passiert das nicht, darf man selber aber nichts tun. Jedes Bemühen ist ja Werkgerechtigkeit und sich anmaßen selber gut sein zu wollen.

Was ist das doch für eine bequeme Lüge und was für ein durchschaubarer Selbstbetrug!

Woher weißt Du denn so genau, dass Gott in Dir nicht auch das Bemühen und die Kraft gegen die Sünde zu kämpfen gibt, wenn Du IHN wirklich ernsthaft bittest? Und: Worin erkennst Du, dass das Bemühen nur ein eigenes Bemühen ist, ohne Gott?

Ist es nicht so, dass Gott alles Gute wirkt? Auch in Dir und wenn Du Gutes tust? Und: Sollte denn nicht Jesus in Dir leben? Oder lebt er ausgerechnet dann nicht in Dir, wenn Du dich mit aller Kraft bemühst Gutes zu tun und die Sünde zu meiden?

Ist das nicht der Gipfel des Irrsinns vor Gott?

Ist es dann nicht vielmehr so, dass Du Dich bewusst selber betrügen willst! Etwa, um ein bequemes Ruhekissen zu haben und weiter sündigen zu können? Ist es nicht so?

Steht nicht für unsere heutige Christenheit das Wort ganz klar in der Bibel. Von den „Herr, Herr, Rufern“ und dass sie große Zeichen in seinem Namen tun und ER aber sagt: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch, ich kenne euch nicht?“ Welche Zeit und welche Christenheit ist Deiner Meinung nach damit gemeint, wenn nicht die heutige?

In der Urchristenheit gab es diesen Selbstbetrug jedenfalls so noch nicht, auch wenn er Paulus heute untergeschoben wird. Damals war diese einfache Erkenntnis noch ganz klar: Wir sollen ALLES tun, wie ganz aus uns selbst (und damit in aller Freiheit) und dabei doch ganz in dem Wissen, dass es allein Gott ist, der es wirkt!
Schließt das Beten um Erlösung nicht automatisch auch das Kämpfen und alles menschenmögliche Tun mit ein, will man die Sünde ernsthaft besiegen?

Wer hat ein Herz, dass Gott liebt und erkennt das nicht?

Wie wundervoll und exemplarisch drückt hingegen den wahren Geist des Christentums u.a. noch diese urchristliche Schrift aus, die noch in der ersten Hälfte des 2. Jhr. entstand und nach Origines angeblich auf den von Paulus erwähnten Hermas in Röm. 16,14 zurückgeht:

Ich sprach zu ihm: ‘Herr, groß, gut und herrlich sind diese Gebote und können das Herz des Menschen erfreuen, der sie zu halten vermag. Ich weiß aber nicht, ob diese Gebote von einem Menschen befolgt werden können, denn sie sind sehr hart.’ Er antwortete mir: ‘Wenn du dir vornimmst, dass sie befolgt werden können, so wirst du sie leicht befolgen, und sie werden nicht hart sein. Wenn aber in deinem Herzen der Gedanke Platz greift, dass sie von keinem Menschen befolgt werden können, wirst du sie auch nicht befolgen. Für diesen Fall aber sage ich dir: Wenn du sie nicht befolgst, sondern außer acht lässt, werden weder du noch deine Kinder noch deine Familie Rettung erlangen; denn du hast dir ja selbst schon das Urteil gesprochen, dass diese Gebote von keinem Menschen befolgt werden könnten.’“

Denn wie der Schmied, wenn er sein Werkstück ständig hämmert, schließlich fertig wird mit dem, was er sich vorgenommen, so wird auch die Mahnung zum Rechten, wenn sie täglich laut wird, schließlich mit allem Bösen fertig. Werde nur nicht müde, zu ermahnen deine Kinder; denn ich weiß es: wenn sie von ganzem Herzen Buße tun, werden sie in die Bücher des Lebens zu den Heiligen geschrieben werden.“

(Aus: „Hirt des Hermas“ Kap. 46,5-6 und 3,2)

http://www.lebenslebendig.de

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Gottes Sprache..

..ist wahrlich nicht
von dieser Welt
und ihrer Lieblosigkeit.

Gott zwingt nicht,
Gott straft nicht,
Gott herabwürdigt uns nicht,
und Gott überführt uns auch nicht!
Und zwar in keiner Sache, in der wir nicht selber schon an einem Punkt sind, um loslassen zu können.

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Was ist Glück?

Was ist Glück? Womit und wodurch wird man im Leben glücklich?

Was ist Zufriedenheit? Und was heißt es inneren Frieden zu haben?

Vielleicht hast Du es selber schon bemerkt. Selbst das Streben nach lauteren Dingen, wie „etwas zu erreichen“, „Ziele zu haben“, „sich weiter zu entwickeln“ beinhaltet noch keineswegs eine Garantie glücklich zu sein oder zu werden. Wir glauben, wenn wir das erreichen, was wir lange angestrebt haben… seien es materielle Dinge oder selbst tiefere Wünsche auf seelischer- und geistiger Ebene wie Familie, Beziehung, Kinder, Freunde und spirituelle Entwicklung – dann müssten wir doch glücklich sein! Oder?
Aber Glück scheint irgendwie etwas zu sein, was relativ unabhängig von all diesen Dingen besteht von denen wir ständig glauben, dass sie uns glücklich machen.

Dem wollen wir mal nachgehen. Es ist ja nichts unerhebliches. Schließlich bringt uns ja alles nichts, wenn wir das Wichtigste nicht haben oder erreichen, nämlich, – glücklich zu sein.

Wir sind in unserer westlichen Kultur regelrecht darauf getrimmt zu glauben, dass man das Glück erstreben, erlaufen und er-hetzen kann, ja muss! Und hinterfragen das noch nicht mal!

Was für ein kolossaler Irrglaube!

Dermaßen auf unsere Wünsche konzentriert und die Erfüllung dieser als Glück annehmend, merken wir gar nicht, dass vielmehr das Wünschen an sich oft unglücklich macht!

Wenn du einen Menschen fragst, ob er glücklich ist oder nicht, dann kannst du es genau daran erkennen. Frage ihn nach seinen Wünschen… frage ihn danach, wie groß das Maß seiner unerfüllten Wünsche ist – und du erkennst – das Maß seines Unglücklichseins!

Und dabei unterscheide ich bewusst nicht, ob das „hohe“ und „ehrbare“ Wünsche sind oder ob das nur sehr materielle Wünsche sind. Freilich zeigt sich auch darin noch ein stärkeres Maß an Unzufriedenheit, wenn es auch noch sehr äußerliche und oberflächliche Wünsche sind.

Aber es ist im Grunde nicht anders wie bei jeder Sucht!

Süchtig nach Glück, könnte man uns Durchschnittsyankees also nennen. Denn das Streben nach Glück scheint die einzige legale Sucht zu sein, die uns wahrscheinlich am allermeisten unglücklich und abhängig macht, aber die wir am allerwenigsten als solche erkennen!

Hat sich wieder einmal ein Wunsch erfüllt, erleben wir den Glücksmoment, haben wir das „High-Erlebnis“ welches mit seiner Erreichung stark abflaut und wir am Ende noch tiefer sinken und noch deprimierter und unglücklicher sind. Warum? Weil wir jetzt merken, dass uns selbst die Erfüllung einen lang gehegten Wunsches nicht glücklicher machen konnte.

Jesus Christus sagt irgendwo im Neuen Testament diesen erstaunlichen Satz dazu. Er sagt: „Eure Art von Frieden lasse ich euch, aber meinen Frieden gebe ich euch“.

Was bedeutet das? Viele legen das so aus, als würde Jesus mit „unserer“ Art von Frieden den Frieden in der Welt meinen… das nicht vorhanden sein von Krieg also.

Andere denken, es sei damit der Friede mit den Mitmenschen, der Familie und dem privaten Umfeld gemeint. Dass man mit niemanden im Streit lebt und so.

Das mag alles zutreffen, aber ich glaube, mit „unserer Art Frieden“, die er uns lässt, meint Jesus genau diese oben genannte Art unserer Glück-Suche!

Er lässt sie uns, weil es wahrscheinlich das einzige ist was uns am Leben erhält und uns Halt gibt, wie ein Ertrinkender, der sich an einem Strohhalm festhält, – wie traurig eigentlich.

Aber was ist dann mit SEINEM Frieden, den ER uns geben will und warum finden wir ihn so oft nicht?

Eventuell, weil es ein regelrechter Gegensatz zu dieser Art von Glücksuche ist?
Kann Zufriedenheit – und dieses Wort beinhaltet das Wort „Frieden“ ja schon, – vielleicht nur derjenige im höchsten Maß bekommen, erhalten… der sein Herz frei gemacht hat, von dem „Wünschen müssen“?

Jesus ruft: „Kommt her zu mir, alle, die ihr Mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“!

Sind wir nicht Mühselig und beladen von den unerträglichen Bürden, die wir uns auflasten um „irgendwann“ glücklich zu sein? Dabei aber ständig nur weitere, unerfüllte Wünsche, erzeugen im hinterherrennen- und hetzen nach Glück?

Der Mensch, der IHN in seinem Herzen hat, erkennt nicht nur, dass ihm alle Dinge zum Besten dienen, er bekommt auch ein ganz neues Herz der Demut, Bescheidenheit und Vernunft.

Und, er ist von IHM in Liebe angenommen und aufgenommen, was ihm allein ermöglicht aus dem alten Mangeldenken auszusteigen und in die wahre Fülle zu kommen!

Vernunft gepaart mit Weisheit erkennt zutiefst, dass ein „Mehr“ nicht unter allen Umständen gut ist. Im Gegenteil. Weniger ist tatsächlich oft mehr.

Aber „weniger“ heißt in diesem Fall keineswegs Mangel zu leiden oder zu entbehren, sondern vielmehr Leichtigkeit zu erfahren.

Niemand kann sich diesen Frieden selber geben oder mit irgendwelchen spirituellen Praktiken oder Weltanschauungen erarbeiten oder sonst wie erwerben. Er ist nur enthalten in der völligen Hingabe und Selbstaufgabe an Jesus Christus. Daher ist es SEIN Friede, den nur ER geben kann.

Wer wirklich nach Weisheit strebt, erlebt eine Bewährungsprobe nach der anderen… und wer wirklich nach wahrer Liebe strebt, weiß, dass das Wesen der Liebe mit tiefsten Schmerzen einhergeht. Ein Sterben und Wiedergeboren werden nach dem anderen… das alles… ist nicht populär für heutige, verweichlichte Glückssucher und esoterischer Selbstverwirklicher!

Aber genau darin und nur darin liegt der wahre Friede des Herzens, der irgendwann so überstrahlend wird, dass selbst das Sterben ein freudiges Sterben wird!

Wer die Wahrheit liebt und die Weisheit zu seinem höchsten Glück erhoben hat, der weiß nicht nur, sondern erlebt, dass er in seine Suche nach Jesus Christus und seinem Wort seine Erfüllung gefunden hat.

Und wenn er die ganze Welt verlöre und alles was im sonst noch wichtig und wertvoll ist – er würde dennoch zufrieden sein – denn was er dazu braucht, hat er nun in seinem Herzen. Und dass kann ihm niemand nehmen!

lebenslebendig

Hat Gott seinen Zorn auf den Sohn gelegt um uns zu erlösen?

Ist nicht allein schon die Vorstellung, dass Gott, die Liebe, Zorn empfindet und verflucht, das größte Unrecht, welches man über Gott denken kann?

Schreckt dieser obige Satz, nicht traurigerweise zurecht, so viele suchende Menschen vom Christentum ab?

Ist das Wort Gottes nicht Geist und ist Leben?

Wenn Sätze von einem angeblichen Zorn Gottes oder anderer sehr menschlicher Attribute im Alten Testament vorkommen, sind sie dann nicht im geistigen und lebendigen Sinn, als Entsprechung zu verstehen? Weil der Mensch in manchen Situationen so von Gott denkt? Gott so nahe bei uns ist? Die Liebe sich so sehr identifiziert mit dem Geliebten?

Ein Mensch, der Gott über alles liebt, nimmt alles aus Seiner Hand. Das Gute wie das Böse. Ihm dient auch alles zum Guten und daher versteht er diese Worte.

Er versteht, dass man der göttlichen Liebe selbst niemals diese niedrigen Eigenschaften unterstellen oder zuschreiben kann und darf, (Jak. 1:17) weil wir allein es sind, die Gott so empfinden, wenn wir böses tun oder uns böses wiederfährt in unseren Versuchungen.

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Die esoterisch- gnostischen Wurzeln der Frauenfeindlichkeit

Es ist ein verbreiteter Irrtum zu glauben, dass die Abwertung der Sexualität und Weiblichkeit aus dem Christentum stammt und dort seinen Ursprung hat.

Dies kann man allerdings nur erkennen, wenn man weiß, dass erst in späterer Zeit viele gnostische Ideen in das Christentum eingedrungen sind, welche dies beinhaltet haben und wenn man im Weiteren weiß, dass die Abwertung der Materie und der Körperlichkeit mit der Abwertung von Sexualität und Weiblichkeit in einem engen Zusammenhang stehen.

Doch dazu später mehr.

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Benötigt der Glaube gute Taten?

fragen Christen in Diskussionen auf Facebook oder anderswo ernsthaft. Das ist leider keine Unterstellung, sondern traurige Realität, die Antwort lautet dann oft: „Nein. Busse und Sünden bekennen reicht und natürlich der Glaube, dass Jesus die Erlösung bereits vollbracht hat. Sind die Sünden dann immer noch da… wieder einfach nur Busse und bekennen… und so weiter… „

Ist es aufgrund dessen ein Wunder, dass der Scheinheiligkeit damit Tür und Tor geöffnet ist, ja, dass dies das Hauptmerkmal der Christenheit für die Menschen heutzutage ist – und das mit Recht!

Man nennt dies die Rechtfertigungslehre aus der sich der sogenannte Absolutheitsanspruch ableitet, welchen die Kirchen vor einigen Jahrhunderten für die Christenheit entwickelt haben. „Nur wer an Christus glaubt, kommt in den Himmel“, verlautet es dort, „alle anderen in die Hölle!“
Unabhängig davon, wie deren Leben war.

Aber, mal ehrlich, das glaubst Du wirklich?
Das ist als Christ wirklich Deine Herzensüberzeugung?

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Von der Frohbotschaft zur Drohbotschaft

Ich denke jeder kann aus seiner Kindheit Geschichten erzählen wo er verbotenes tat, Streiche gespielt hat oder trotz guter Absichten geschimpft oder bestraft wurde etc. und oft lachen wir heute noch darüber… oder auch nicht.  😉

Aber jeder wurde wohl – mehr oder weniger mit Liebe – dazu erzogen gehorsam zu sein. Wenn wir dann brav und gehorsam waren wurden wir entweder gelobt oder zumindest nicht geschimpft oder bestraft und wir glaubten so, in Ordnung zu sein.

Aber wenn wir aus dieser Kindheits-Rolle des Gehorsams nicht hinauswachsen, glauben wir auch als Erwachsene, wir sind nur dann in Ordnung, wenn uns andere, mit dem was wir tun, in Ordnung finden.
Fortan suchen wir unsere Selbstbestätigung weniger in der eigenen Überzeugung oder Intuition, als vielmehr bei anderen und deren Urteil über uns.

Und nun kommt der Glaube an Gott, an Jesus Christus, und wieder hören wir, dass wir Gehorsam sein müssen. Wieder orientieren wir uns an dem was andere sagen. Wieder wollen wir für richtig und „in Ordnung“ gehalten werden, ja sogar besonders, in der neuen und frommen Gemeinschaft der Christen!

Ausserdem hören wir dort fast durchgängig was Gott will und was er hasst und was ihn freut und was in bekümmert und so weiter… unreife Gottesbilder sind zur Normalität geworden und haben mit der einstigen Weisheit und Erhabenheit lange vergangener Zeiten des Urchristentums wirklich sehr wenig zu tun. Um es milde auszudrücken.

Ist unser Gottesbild ein Abbild unserer zerrütteten Familien geworden?
Haben wir verinnerlicht, von Gott zu denken, wie ein Kind seinen Eltern gegenüber denkt? Das Elternbild nur in das Gottesbild hineinprojiziert aber das Idealbild, dass dabei entsteht ist inzwischen: Wenn ich unmündig und gehorsam bin, bin ich vor Gott richtig?

Forschen Christen daher so wenig über Zusammenhänge oder über das Urchristentum nach und beten im Grunde nur die Auslegung der Bibel nach, die ihnen die großen Kirchen über Jahrhunderte schon abgewandelt haben und ihnen vorbeten?

Tatsache ist: Um so mehr man brav und gehorsam sein will und sich an Autoritäten orientiert, um so mehr verliert man auch Intuition und Gefühl für sich selber und die Wahrheit. Und, ist damit leichter zu manipulieren und zu kontrollieren.

Ist die Esoterik mit ihrem Mantra des „selber Gott Seins“ und der absoluten Selbstbestimmtheit, die so weit geht, dass sie jede Hingabe an Gott über Bord wirft, vielleicht deshalb so erfolgreich?

Ist sie vielleicht eine „Ausgleichsbewegung“ zu der allzu sauertöpfischen und engstirnigen und alles verurteilenden Christenheit geworden? Eine Christenheit die zwar unentwegt von Gott spricht, aber die Liebe und die Barmherzigkeit außen vor lässt?

Die erlösende Hingabe an die Liebe, an Gott und SEINEM lebendigen Wort, ist und bleibt aber die Perle! So tief vergraben und verborgen sie unter den Trümmern der Kirchengeschichte inzwischen auch sein mag. Nur eine lebendige Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus, macht es möglich, dass wir real und lebendig über all das hinauswachsen, was sonst nur Gedanken, Überzeugungen oder Weltanschauungen sind – und bleiben.

Und dann werden wir geprüft, ob wir SEINER lebendigen Liebe vertrauen oder doch lieber wieder Menschen und Autoritäten, die es verstehen uns ein schlechtes Gewissen zu machen um diese sanfte Stimme vielleicht doch wieder mal nicht zu hören.

Aber Gott will doch unseren Gehorsam? Höre ich dann immer wieder.

Meine Antwort darauf ist entschieden: NEIN!

Menschen und Geister, die über andere herrschen wollen, wollen das!

Gottes Herrschaft ist eben nicht von dieser Welt und daher das genaue Gegenteil. Sie baut eben nicht auf Druck, Gehorsamkeit und Angst auf, sondern allein auf Freiheit, Selbstbestimmtheit und Liebe! Ihre Macht, ist allein die Macht des Dienens!

Gott steckt uns nicht vom Gefängnis dieser Welt in sein Gefängnis, sondern er allein befreit uns daraus zur Mündigkeit!

Gott hat keinen Gehorsam nötig. Von keinem Menschen. Wenn du etwas tust, dann tue es aus Liebe und aus eigener Überzeugung aus dieser Liebe – oder lasse es!

Wenn in alten biblischen Übersetzungen öfter von Gehorsam die Rede ist, dann sind das oft falsche Übersetzungen. Da man gerade im Mittelalter und zur Zeit Luthers gerne und oft von Gehorsam gesprochen hat. Richtig wird das heutzutage mit „Vertrauen“ übersetzt.

Wenn Du einen Partner oder Freund liebst, willst Du dann etwa, dass Dir dieser Mensch gehorsam ist? Etwa auch noch aus Angst, Abhängigkeit oder Hörigkeit?

Wenn Du ein Mensch bist, der wirklich lieben kann, willst DU genau das nicht! Du teilst vielleicht die selben Überzeugungen und die selbe geistige Weltsicht, aber niemals aus Gehorsam, sondern aus Liebe zu der selben Sache!

Und sollte DAS BEI GOTT ANDERS SEIN? ER sollte etwa Lakaien und buckelnde Befehlsempfänger haben wollen die aus Angst vor Sündenstrafen und Liebesentzug IHM dienen?

Ausgerechnet Gott, der die Liebe ist!! Kann es einen größeren Wahnsinn geben?

Gott ist Geist und will im Geist und in der Wahrheit angebetet werden. Solche Anbeter will Gott haben, sagt Jesus in Joh. 4.2.
Also mündige Menschen mit dem Anliegen Liebe zu verwirklichen, als ihr EIGENES innerstes Anliegen!

Wer dann zu so jemanden sagt: Das oder das ist Sünde oder nicht der Wille Gottes oder das darfst du nicht… der kann daraufhin als Antwort allenfalls nur noch den Kopf schütteln…

Er gehorcht keiner Direktive und angstmachenden Stimme mehr, weil er die Stimme Gottes kennt und keinen falschen Hirten mehr hinterher läuft.
Immer offen für Korrekturen aber nur auf Gott aufgerichtet, weiß er, dass die Stimme Gottes im eigenen Herzen und nicht in den Herzen anderer für ihn aufbereitet wird.
Und er weiß, alles zwingende, drängende, einängende, verurteilende, zurechweisende und in jeder anderen Form anmaßende, ist ausschließlich und NIE von Gott!

Und weder gehorcht er, noch liefert er sich solchen Geistern aus, die nicht von Gott sind!

Auf all diese Anmaßungen gäbe es im Grunde nur eine Antwort, wenn schweigen nicht die Bessere wäre.

Die größten Versuchungen und Prüfungen kommen für reife Christen immer aus den eigenen Reihen. Das ist so und wird immer so bleiben.

Denn Eines ist tatsächlich immer auch eine Wahrheit:

Jede Sünde die jemand im Außen einem anderen ankreidet, liegt im Inneren auf seinem eigenen Herzen.

Zum Abschluss noch ein paar Worte für diejenigen, die meinen, dass gegenseitige Zurechtweisung unabdingbar ist.
Liebe ist einfühlend, ..“sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles“ (1.Kor.13).

Wohl gemerkt: ALLES.

Wer in dieser Liebe jemandem begegnet, der weist nicht zurecht, der begleitet! Und das ist ein himmelweiter Unterschied – ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Lebenslebendig

Bild: pixabay

Paarbeziehung und innere Werte

An einem ganz bestimmten Nachmittag im Mai des Jahres 1925 versteht der junge Akita-Hund Hachiko die Welt nicht mehr. Viele Menschen steigen aus dem Zug am Bahnhof von Shibuya aus, aber nicht der Richtige, nicht seiner, nicht Professor Ueno.
Hachiko bleibt auf dem Bahnsteig sitzen und wartet. Auf den nächsten Zug und auf den übernächsten. Abends wird er abgeholt, aber nicht vom Professor, sondern von dessen Ehefrau, die jetzt eine Witwe ist. Ihr Mann hat während einer Vorlesung an der Kaiserlichen Universität von Tokio eine Hirnblutung erlitten und ist daran gestorben.

Hachiko weiß das nicht und sitzt auch am nächsten Tag wieder pünktlich am Bahnhof. Seit dem Jahr seiner Geburt 1923 hat er sein Herrchen morgens zum Zug begleitet und abends abgeholt.

Noch im selben Jahr verlässt die Witwe Tokio und gibt den Hund zu Verwandten. Hachiko gibt nicht auf. Er reißt immer wieder aus. Lange suchen muss man ihn nicht. Immer sitzt er am Bahnhof. Und wartet.

Der frühere Gärtner der Familie, der in der Nähe der Gleise wohnt, nimmt ihn bald bei sich auf. Täglich um kurz vor 17 Uhr wird das Tier unruhig. Dann lässt sein neuer Besitzer ihn aus der Wohnung, Hachiko läuft zum Bahnhof und mustert die Ankommenden.

Doch nicht alle sind ihm wohlgesonnen. Hachiko wird bespuckt, von Bahnmitarbeitern geschlagen, sogar mit Farbe besprüht. Das gutmütige Tier lässt alles über sich ergehen, hält sogar während der Misshandlungen weiter Ausschau nach seinem Herrchen.

Mehrere Jahre geht das so. Hachiko ist immer da. Bei Sonnenschein, bei Regen, bei Schnee, bei Sturm. Er wird krank.

Immerhin: 1928 fängt ein neuer Bahnhofsvorsteher an und hat ein Herz für Hachiko. Er füttert ihn, gibt ihm Wasser und richtet sogar eine kleine Ruhemöglichkeit ein.
Im selben Jahr entdeckt ein früherer Student von Professor Ueno das Tier und erkennt es wieder. Sein Forschungsgebiet: Akita-Hunde, wie auch Hachiko einer ist. Nur noch rund 30 reinrassige Exemplare gab es damals. Der junge Wissenschaftler schreibt mehrere Artikel über Hachiko, die in Tokioter Zeitungen erscheinen.
Hachiko wird berühmt. Alle wollen den Hund sehen, der täglich auf sein Herrchen wartet, der ihm bis über den Tod hinaus die Treue hält. Schulkinder streicheln ihn, Tierärzte päppeln ihn auf. 1934 wird an der Westseite des Bahnhofs eine lebensgroße Bronzestatue feierlich enthüllt. Tausende Japaner hatten für diese gespendet. Hachiko wohnt der Einweihungszeremonie bei, wartend und hoffend, wie immer.

Noch ein Jahr bleibt Hachiko am Bahnhof sitzen. Inzwischen fast 10 lange Jahre.

Dann am 8. März 1935 zieht er sich krank, kraftlos und einsam in eine Seitenstraße zurück – zum Sterben.

Warum erzähle ich diese traurige und herzzerreißende Geschichte in Bezug auf Paarbeziehung und innere Werte?

Ganz einfach: Wenn Hachiko auch kein Mensch, sondern „nur“ ein Hund war, wie vielleicht manche denken, so lebt er uns doch exemplarisch etwas vor was wir scheinbar alle vermissen… alle suchen… alle ersehnen… den Archetypus der Liebe: Die Treue!

Genügt es wirklich, dem „richtigen“ Menschen zu begegnen und die große Liebe & Treue stellt sich von selbst ein? Oder haben wir etwas verloren, in unserer Seele, in unseren Herzen… eine Unschuld, ein Heiligtum, ein Paradies… und wir irren seither herum… es nicht mehr findend?

Wir Menschen machen es gerne kompliziert, wenn es um die Liebe geht. Hachiko ist das nicht. Egal was er als Welpe und später erlebt hat… dass er misshandelt und traumatisiert wurde… den Menschen nicht mehr vertrauen kann. Er begegnet seinem Herrchen und es ist Liebe. Liebe & Treue in ihrer wundervollen Wechselwirkung!

Hachiko hat das, was wir Menschen ein „großes Herz“ nennen, eine Unschuld, eine Güte und eine bewundernswerte Arglosigkeit sowie einen unbeirrbaren Glauben an das Gute.

Haben wir nicht das in Wahrheit verloren? Und nicht die Fähigkeit zur Liebe an sich?

Kann es sein, dass uns die Antwort zu banal ist – für etwas so großes und geheimnisvolles wie die wahre Liebe?

Dass es der Charakter ist? Dass es – die echten, inneren Werte sind?

Diese inneren Werte die wir gerne auch „alte Werte“ nennen, als wären sie veraltet und man würde sie heute nicht mehr brauchen oder als könnte man sie einfach durch die Überbetonung der Liebe ersetzen.
Aber so ist das nicht, weil das Resultat dann Scheinheiligkeit, leere Worte, Luftblasen und Enttäuschung ist. Und wir uns dann immer wieder wundern aber es doch nicht wahrhaben wollen, dass das vielleicht der Grund ist. Dass diese geringgeachteten „alten Werte“ in Wahrheit alles andere als unwichtig sind.

Wir leben in einer Zeit, in welcher Spiritualität und Licht und Liebe in aller Munde ist! Aber was ist mit echten, inneren Werten? Warum spricht niemand darüber?

Kennen wir nicht alle Herz-Schmerz-Geschichten… schöne Geschichten, die das Leben schrieb? Schauen wir sie doch mal genauer an! Was zeichnet sie aus? Alle! Selbst Liebesfilme. Was haben sie gemeinsam?

Wir werden entdecken, dass es in all diesen wundervollen Geschichten immer eines gab: Einen oder mehrere Menschen die in besonderer Art und Weise INNERE WERTE bewiesen haben!

Vielleicht waren sie nicht immer siegreich, vielleicht noch nicht einmal erfolgreich, ja vielleicht waren sie sogar ohnmächtig und verzweifelt und der Überzeugung versagt zu haben. Aber ihre Geschichte wurde zu einem Beispiel für andere. Immer in ihrem Umfeld, aber manchmal auch darüber hinaus.

Was ist nur los mit uns? Wir verleugnen diese inneren Werte und finden sie uncool in unserem Alltag wo jeder nur noch sich selbst der Nächste ist, aber in Liebesfilmen und großartigen Geschichten verherrlichen wir sie?

Hat etwa ein Baum, der einen stabilen und gesunden Stamm ausbildet, sich um Äste und Zweige und die Vögel des Himmels, die darin nisten, Sorgen zu machen?

Wahre Liebe lebt von den inneren Werten. Nur so gelingt sie! Nur so überwindet sie mit der Zeit alle Hindernisse. Nur so werden wir in unserer Welt wieder wahrhaft Liebende finden. Heroische Menschen mit einem heroischen Charakter. Diese fallen nicht vom Himmel. Leider. Es ist eher eine sehr aussterbende Spezies in einer Welt geworden, in der innere Werte eben nicht mehr zählen. In der es nur noch um Hop oder Top, das schnelle „Glück“, das rastlose Konsumieren und einen salonfähigen Egoismus geht der sich perfekt mit den Worten: „Ich bin doch nicht blöd“ ausdrücken lässt.

Den Archetypus der Liebe… ihn wird es dann bald nur noch in alten Geschichten geben. In einer längst verlorene Welt. Aber überhoben, glanzvoll und so unrealistisch wie perfekt weiterhin in unseren Liebesfilmen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Es sei denn, wir besinnen uns endlich wieder auf das Wesentliche! Und wagen es, Charakter und Werte in unserem Leben (und Glaubensleben) wieder in den Vordergrund und in den Mittelpunkt zu stellen.

lebenslebendig

Spirituell untermauerte Ego-gesellschaft

Wie kann das sein? Dass wir mehr denn je von Liebe und Selbstliebe sprechen, aber so viel Täuschung und Lieblosigkeit untereinander erfahren?

Bitte nicht falsch verstehen. Ich nehme mich da selber keineswegs aus. Jeder sollte bei sich selber anfangen. Denn schöne Worte schreiben oder sprechen, das ist einfach. Es muss sich auch im Leben zeigen! Spirituell untermauerte Ego-gesellschaft weiterlesen

Der innere Sinn im Wort Gottes

Hast du schon mal in der Bibel gelesen?

Die weisen Menschen in alter Zeit des frühen Mesopotamien und auch des frühen Ägyptens sowie in den Anfängen der Mesoamerikanischen Mayas und vieler weiterer hochentwickelter Kulturen hatten alle eines gemeinsam:

Sie hatten noch die erstaunliche Fähigkeit tiefe Erkenntnisse und Weisheiten in Gleichnissen und bildlichen Entsprechungen darzustellen! Der innere Sinn im Wort Gottes weiterlesen

Reinkarnation

Ist die Reinkarnations-Idee nicht einfach dienlich, weil man mit ihr letztlich immer alles erklären kann?

Ist sie der „Kitt“ für brüchige Weltanschauungen und die Droge zugleich geworden die jeder noch so abstrusen esoterischen Idee eben gar keine Grenzen mehr setzt?

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Eine reine Standpunktfrage?

Gibt es überhaupt so etwas wie eine objektive Wahrheit?

Oder ist jede „Wahrheitsfrage“ letztendlich eine subjektive?

Bzw. eine Frage der Perspektive bzw. des Standpunktes, von dem aus wir auf eine vermeintliche Wahrheit schauen?

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Der Jesus der Eso-Szene

Es gibt keine Gestalt die mehr verunglimpft wurde, mehr missverstanden, mehr verachtet und vor allem: Mit der mehr Etikettenschwindel und Missbrauch betrieben wurde – und wird, als mit Jesus Christus!

Ebenso gibt es keine Gestalt der Weltgeschichte über die je mehr geschrieben, gedacht, geforscht und interpretiert wurde. Der Index der gesamten Weltliteratur wird mit weitem Abstand von IHM angeführt und ER ist die prägendste Persönlichkeit der Menschheitsgeschichte bis auf dem heutigen Tag!

Der Jesus der Eso-Szene weiterlesen

Gott sein, Schöpfer sein?

Wer kennt es nicht:

Höheres Selbst, Selbstverwirklichung, Selbstliebe, Selbstbeweihräucherung und alle Arten von „Selbst-“ bis hin zu „Du selbst bist Gott“!

Alles andere ist also folglich – nur noch Resonanz- bzw. Spiegelgesetz!?

Ist das wirklich so?

Nein. Diese Grundirrtümer sind so alt wie die Menschheit!

Und bezeichnender Weise wieder sehr verbreitet, in unserer Zeit, in der viele einen Erlöser-Gott ablehnen aber nach nichts mehr lechzen, als nach Erlösung!

Um die Arglosen zu täuschen wird Gott von den Eso-Gurus allenfalls noch erwähnt um das Gesamtpaket besser vermarkten und verkaufen zu können. Am allermeisten Etikettenschwindel findet dabei mit Jesus Christus statt. Manche meinen, sie würden an Jesus Christus glauben, nur weil sie seinen Namen nennen oder anrufen. Aber so einfach ist es nicht. ER ist Kraft und Wahrheit und wer IHM dienen will muss IHM sein Leben übergeben und nicht nur einen Etikettenschwindel mit IHM treiben.

Der der diese Zeilen schreibt war selber einmal ein solcher „Christ“ der mit „allen Wassern gewaschen war“ und meinte er wäre weit über das Christentum hinausgewachsen und würde Jesus in seinem Leben – unter anderem – auch integriert haben. Ich weiss also wovon ich spreche.

Ich habe selber an mein eigenes GOTT SEIN geglaubt und wie wichtig die Selbstliebe in meinem Leben ist und dass ich Dinge durch Visualisierung und Gedankenenergie erschaffen kann. Wir alle sind Schöpfer! Das war mein Credo und wie sehr doch diese Idee schmeichelt und wie liebevoll und sanft sie oft daher kommt. Innen drinnen habe ich nicht nur an mein GOTT SEIN geglaubt, sondern dass ich ein großer Geist bin. Ich war schon seit meiner Kindheit intensiv Suchend und in welche spirituelle Zirkel ich später auch kam, sah ich mich im Mittelpunkt des Verstehens und Erkennens, wer auch immer dort der Guru war.

Ich wurde mit der Zeit von den Vielen die mich umgaben, ein besonderes großer Geist genannt und irgendwann habe ich es geglaubt. Ich habe es gerne geglaubt und gab nach Aussen hin den Bescheidenen und Zurückhaltenden.
Ich war voll im Wahn des GOTT-SEINS, wie ich es heute bezeichne, bis ich merkte, dass außerhalb meiner eigenen, kleinen Welt des Größenwahns nur Angst und das Gefühl herrschte, als würde ein Damoklesschwert über mir hängen, dass jeder Zeit auf mich herunterfallen kann – und den eingebildeten Spuk beenden.
Das geschah auch. Und meine Fragen wurden mehr und meine Suche auch. Das Leben das ich lebte, ging einfach nicht auf. Bis ich mich ausführlich mit der Gestalt Jesu Christi zu befassen begann.

Inzwischen hat sich mein Leben radikal verändert. Das Damoklesschwert ist dauerhaft weg, ich erlebe einen Frieden und eine Liebe, von der ich zuvor noch nicht einmal etwas ahnte!
Ich bin daher nicht einfach der Überzeugung, sondern habe es erlebt: Nur die absolute Hingabe an Gott, an Jesus Christus, der allein unser aller ERLÖSER ist, kann von diesem unsäglichen Wahn befreien, der uns ins Unglück verstrickt, bis wir hoffentlich noch merken, dass es wie ein Fluch ist, diesen Weg weiter zu gehen.
Aber bis dahin wirst Du wohl weiter tun, was auch ich damals getan habe: Mich mit Visualisierungen und postiven Ereignissen, die ich auf meine eigenen Wahrheiten stützte, alles rechtfertigen. Und in all dem wirst Du glauben, Du würdest Jesus Christus kennen.

Aber ich sage Dir, Du kennst IHN und SEIN Wort, die 4 Evangelien, überhaupt nicht!

Dieser Wahn verbreitet sich aber in unserer Zeit auch deshalb wieder sehr schnell, da er auch dem Geld und den Machthabern der „neuen Weltregierung“ dient, die längst erkannt haben, dass viele Menschen spirituellen Ideen gegenüber aufgeschlossen sind und vor allem:

Dass narzisstische und „selbst“-bezogene Menschen am leichtesten zu lenken und zu manipulieren sind!

Was dient dazu mehr als diese so „freigeistig“ wirkende Idee, die inzwischen bewusst oder unbewusst von allen Handlangern wie den Medien, Politkern, Wissenschaftlern bis hin zu allen möglichen Selbstfindungs-Seminar-Anbietern begründet und untermauert wird?

Der weitere Grund warum sich diese Vorstellung so rasend schnell verbreitet ist noch viel simpler und profaner:

Weil es in Wahrheit die „Religion“ derer ist, die NICHTS glauben!

Jeder Egozentriker und Narzisst ist darin das Naturtalent schlechthin. Er braucht also nur noch auf den „spirituellen Zug“ aufzuspringen. Denn er anerkennt schon längst nur einen Gott. SICH SELBST! Ohnehin schon ständig kreisend um sich selbst und in der Liebe zu sich selbst!

Daneben gibt es aber natürlich auch die vielen Suchenden die in der Eso-Szene wider besseren Wissens nach der Entfaltung ihrer eigenen Göttlichkeit suchen. Sie lesen, finden und sehen ja kaum was anderes und werden entsprechend vom Zeitgeist angesteckt und verführt.

Dazu fehlen natürlich inzwischen auch innere Werte und was Bescheidenheit, Demut und wahre Größe wirklich ist, ja was Spiritualität eigentlich ist.

Insofern genügt es vielen nicht sich dem Strom der lebendigen Liebe zu öffnen und „nur“ Gefäß sein zu wollen, durch das die göttliche Liebe fließt wie ein lebendiger Strom und wie es so viele Mystiker und große Gestalten des Glaubens noch vorgelebt haben.

Selber nicht nur Geschöpf sondern auch Schöpfer zu sein fasziniert offenkundig mehr als die wahre Liebe und jede Form von Sensation scheint wohl anziehender zu sein als die nüchterne Wahrheit. So werden die Verblendeten zu Betrogenen und Betrügern zugleich. Denn die Lüge wird sie nicht frei machen.

Jede Religion und spirituelle Richtung macht im Verlauf ihrer langen Existenz diese diametrale Verwandlung durch. Von den Erkenntnissen der Weisheit aus der lebendigen Beziehung zu Gott – hin zu dem Etikettenschwindel einer Verehrung des Selbst unter dem Deckmantel des Namen Gottes. Nur wenn man genau hinschaut, sieht man jeweils noch die alten Ansätze, die dann später mehr und mehr überschrieben und angepasst wurden.
So in allen alten Religionen wie auch inzwichen leider im Christentum.

Alles verdreht und verkehrt um dem Ego, dem Kommerz und einigen Wenigen zu dienen.

Da die Idee der Selbsterlösung nie aufgeht, jagt ein Heilsversprechen das andere – und das soll es ja auch! Hat sich doch darum herum ein riesiger Markt gebildet. Die am meisten abstrusen Ideen setzen sich durch ihren Sensationsgehalt besonders gut durch und zeigen innerhalb der Bewegung eine Entwicklung zum Wahnhaften.

Der Ur-Wahn der Menschheit – selber Gott zu sein – zeigt sich nur als das was er im Kern ist. Die Urmutter des Wahn-Sinns schlechthin!

Es ist ja nicht nur so, dass hier eine Vorstellung oder Überzeugung nicht aufgeht. Nein, diese Haltung ist nicht nur wahnsinnig – sie hat auch einen enormen Preis:
Sie verbaut den Zugang zum wahren ERLÖSER-Gott, zu Jesus Christus, am nachhaltigsten im Leben.

Wer sich mit dem Urchristentum beschäftigt, findet daher eine sehr breite Auseinandersetzung genau über dieses Thema. Denn schon sehr früh im Christentum gab es diese Abspaltungen, die mit dem Überbegriff „Gnosis“ bezeichnet wurde und wird. Selbst die Apostel Jesu wurden noch zu ihren Lebzeiten mit dieser Bewegung konfrontiert, die sie in ihren Briefen als „Gegenchristen“ oder „Antichristen“ bezeichneten.

Erst wenn man versteht, dass damit die Selbsterlösung gemeint ist, erkennt man auch, dass dies in keinster Weise polemisch gemeint war.

Was könnte dem Glauben an den ERLÖSER auch diametraler gegenüber stehen als der Glaube an die Selbsterlösung! Daher die Bezeichnung Anti-Christ oder Anti-Erlöser, da sie das Geschenk der Erlösung durch Jesus Christus diametral aufhebt.

Über deren Lehre zeugen die sogenannten apogryphen (apogryph = verborgen) Schriften, u.a. aus den Funden aus Nag-Hammadi und den Qumran-Schriften. Das „Apogryphe“ bzw. Geheime bezog sich schon damals wie heute auf Erkenntnisse, deren Ziel war: Entdecke, dass du selber Gott bist! Ein großer Geist, ein aufgestiegener Meister, eine hohe Inkarnation! Im Grunde dasselbe wie heute in der Esoterik und NewAge Bewegung!

Auf diese Weise entstanden neben den 4 Evangelien eine Menge neuer Evangelien und Episteln und alles was man von Jesus wusste wurde dahingehend umgedeutet und der eigentlichen Kraft beraubt. Gnosis heißt: „Erlösung durch Erkenntnis“.

Die Logik ist einfach: Wenn das Göttliche in mir verborgen liegt – ist ja schon alles da, dann fehlt ja nur noch Eines: Dass ich (es wieder) erkenne, dass ich göttlich bin bzw. dass das Göttliche in mir wieder erwacht! Und wie erwacht es? Durch die Selbsterlösungs-Erkenntnis! Dass dies allein genügen soll, ja muss, liegt schon an sich in dieser Logik und wurde damals wie heute geglaubt.

Wirkung, Energie und Kraft müssen aus mir selbst kommen, aus dem eigenen, erwachten Göttlichen – das ist die unabdingbare Schlussfolgerung! Daher geht es in der Gnosis auch nur um diese Art von „Erkenntnis“ und nie um eine Erlösung durch einen Erlöser – welcher Art auch immer!

Aufgestiegene Meister (und so wurde von ihnen auch Jesus verstanden) offenbaren dann einzig und allein nur noch den Erkenntnisweg um auch anderen zu ermöglichen, das EIGENE Göttliche wieder zu erwecken und zu finden.

So weit die Idee.

Nun aber zum praktischen Leben: Was ist, wenn du so in Not bist, dass du nur noch schreien kannst! Rufst du dann nach dir selber? Oder nach einem kalten, unpersönlichen Universum welches nur nach naturwissenschaftlichen und physikalischen Gesetzen funktioniert? Konsequent wäre das nach dieser Vorstellung. Denn nach dieser kann Hilfe ja nicht von „aussen“ kommen, sondern allein der eigene, göttliche Geist kann und soll zum Durchbruch kommen – nicht zuletzt aufgrund der Not und Bedrängnis. – Und die Selbsterlösungs-Erkenntnis ist ja schon vorhanden.

Oh Mensch! Wie tief musst du noch fallen, bis du Hilfe annehmen kannst? Wie sehr in Bedrängnis kommen, bis du Hingabe leben und einen Gott anerkennen kannst?

Das ist auch genau das, was die Vorsehung Gottes diesen Menschen ununterbrochen aufzeigt. Eine Not um die andere um endlich um Hilfe ausserhalb dieses egozentrischen in sich abgeschlossenen Systems zu rufen! Und zwar zunächst mal egal ob von einem Mitmenschen oder von Gott kommend. Liebe findet statt wo Du-Bezug ist und nicht Selbstbezug.

Und was gibt es Befreienderes in einer Notsituation oder wenn alles über einem zusammenbricht und man überhaupt keine Kontrolle mehr hat als – loszulassen! Aber eben nicht nur loszulassen, sondern bewusst Kind sein zu dürfen seinem Schöpfer gegenüber.
Alles andere ist krank und zeigt sich schon in der Struktur der Seele an sich, wie sie auf Überforderungssituationen reagiert.

Eben nicht damit, zu einem „Gott“ zu erwachen, sondern damit, zu regredieren!

Wir geraten in unsere „Kindebene“ zurück in der auch alle unsere Verletzungen und Abspaltungen liegen! Nun werden unsere alten Verletzungen und Abspaltungen weiter verstärkt, der Graben zu unserem „Erwachsenen-Ich“ noch mehr vergrössert. Unsere Verletzungen zu traumatischen Erfahrungen noch tiefer eingegraben.

Was, bitte soll da Heilsam sein? Was soll daran auch nur im entferntesten ein Durchbruch in eine vermeintliche, eigene Göttlichkeit sein?

Das Erwachsenen-Ich, welches krampfhaft und gewaltsam versucht die Situation zu kontrollieren, „trampelt“ vielmehr sein eigens „Kind-Ich“ tot und wird zum eiskalten, abgespaltenen Egomanen und Narzissten – oder psychotischen Persönlichkeit! Das ist das wahre Ergebnis dieser gefährlichen Eso-Psycho-Gott-Spielchen!

Umgekehrt ist es, wenn das Erwachsenen-Ich bewusst sein Kontrollverhalten gegenüber einer grösseren Macht aufgibt und seinen Schöpfer anerkennt in Demut und Liebe, weil es Ihm gegenüber es endlich selber Kind sein darf.

Denn darin liegt wahre Größe und Stärke die es dem Erwachsenen-Ich erst ermöglichen für sein Kind-Ich da zu sein, ja sich mit dem inneren Kind wieder zu vereinigen und die Liebe Gottes ungehindert fließen zu lassen!

Sie kann nun fließen wie durch einen Kanal von oben bis unten durch. Das „Kind-Ich“ wird endlich vom „Erwachsenen-Ich“ in die Arme genommen, weil das „Erwachsenen-Ich“ sich endlich behütet und beschützt in die noch höheren Arme Gottes fallen lassen kann!

So fügt sich alles in allem und in seine Ordnung. So kann Liebe und Heilung fließen – und zwar in einer Macht und Kraft, wie es ein lebensfremder „Selbst-Gott- Sein-Mensch“ nicht ansatzweise erfahren kann.

Ist das Schicksal, dass uns im Außen ereilt, wirklich dahingehend zu begreifen, dass wir es uns selber kreiert haben? Oder widerfährt es uns nicht vielmehr, weil es uns am allermeisten zum Reifen und Wachsen dient? Und wüsste ich bereits, was mir zum Reifen und Wachsen dient, hätte ich die Lektion nicht schon gelernt?

Nur eine übergeordnete Liebe kann uns dies über das Leben aufzeigen!

Wir dürfen wie Kinder WERDEN, nicht wie Kinder bleiben.

Manche verwechseln das. Jesus sagt aber nicht, bleibet wie die Kinder, sondern WERDET wie die Kinder! Es ist vielmehr ein Kind-Sein in Demut und ohne Hochmut und Anmaßung!

Diese Art von kindlicher Unschuld ist mächtig, mächtiger als alle „Götter“ und „Gott-Funken-Haben-Wollenden“ in dieser Welt zusammengenommen. Es verwundert also nicht, dass gerade jene, die diesem „Gott-Sein-Wahn“ besonders anhängen eine Kontroll-Verlust-Situation nach der anderen erleben und Situationen, die wie „verflucht“ wirken. Das Leben zeigt auf diese Weise die enorme geistige Entfremdung auf und wie sehr diese einer liebevollen Vorsehung Gottes entgegenwirkt! Eine Vorsehung, die pausenlos aufzeigt, dass wir endlich heim kommen dürfen in die liebevollen Arme Gottes!

Letztlich stellt sich also nur noch die Frage: Ist dir ein schmeichelnder Irrtum mehr Wert als die wahre Liebe? Willst du wirklich Erlösung ohne Liebe, ohne Liebe zu Gott?

Wenn du noch sehr neu bist auf deinem spirituellen Weg, erkennst du das in aller Regel nicht. Auch nicht, wie wenig dieser Irrtum aufgeht. Du erlebst Zeichen und Wunder und überall erleuchtete und heilige Menschen. So kannst du dich flüchten von dieser bösen Welt in eine scheinbar heile Welt „der Götter“ und alles schmeichelt deinem Ego! Endlich nimmst du dein Leben selber in die Hand, – denkst du, – bist selber Gott! Selber Schöpfer! Du kannst demnach selber kreieren! Du kannst endlich Macht haben, über dich und andere, und die Umstände, denen du dich schon so lange hilflos ausgeliefert siehst. Es wirkt alles zunächst so erwachsen, so reif, so eigenverantwortlich.

Und dann kommen natürlich jene hinzu, die aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens die Massen begeistern und durch das Sammeln von Suggestiv-Kräften von dieser wiederum bestärkt werden. Sie scheinen erlöst, glücklich und beinahe vollkommen zu sein.
Allerdings immer nur so lange, wie du nicht hinter die Kulissen schaust und schauen kannst – oder es vielleicht gar nicht (mehr) willst?

Hat dich vielleicht der Geist des Hochmuts bereits erfasst und du hältst dich selber für eine hohe Inkarnation?

Will doch in diesem Wahn-Spiel jeder ein großer Geist sein und insgeheim denkt natürlich jeder von sich selbst am Größten! Eine Denkweise in der Übermenschen auf Untermenschen herab schauen wie es die Geisteshaltung im „Dritten Reich“ beinahe noch übertrifft!

Höher entwickeltes und weniger hoch entwickeltes Leben. So klassifizieren – wenn auch unausgesprochen – jene ihre Mitmenschen, die sich aufgrund ihrer „scheinbar“ unzähligen Inkarnationen als etwas Besseres wähnen!
Erkennst du nicht, dass so eine Gesinnung zutiefst herzlos und menschenverachtend ist?

„Der und der muss noch leiden, weil er ein niedrige Inkarnation ist. Hilfeleistung wäre sogar schädlich, weil er so nicht reift.. . “ Diese und ähnliche herzlose Worte aber dafür eingepackt in viel Licht und Liebe gedönns!

Es ist das was in der Bibel mit der Bezeichnung: „Engel des Lichts“ genannt wird. Des falschen Lichts, des Lichts der Verblendung, weil ihre Verstellkunst, besonders „liebevoll“ zu erscheinen, ihr Erkennungsmerkmal ist.

Jeder, der einem „höheren Selbst“, einem „göttlichen Funken“ oder „göttlichen Geist“ in sich huldigt, gehört diesem Geist und diesen Geistern an – ausnahmslos! Ihre Auswirkungen im Leben sind Fluch und Unfreiheit in unzähligen Variationen! Ebenso ausnahmslos ist auch jeder davon betroffen, der sich nicht ganz bewusst davon freispricht. Und davon freisprechen kann wahrlich nur der wahre Gott. Der persönliche und liebende Gott!

Den Gott, den vielfach leider auch die Kirchen nicht erkennen, sondern ebenfalls den Weg zu IHM verbauen. Den wahrhaften Erlöser Jesus Christus! ER darf völlig neu entdeckt werden! Das ist seine versprochene Wiederkunft! Und ER sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr die Reben. Der Bleibende in mir und ich in ihm, dieser trägt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun“ (Joh.15,5). Wohl dem der dies erkennt, lebt und bezeugt!

lebenslebendig