Gott sein, Schöpfer sein?

An alle SELBST Gott sein Wollenden und „alles finde ich in mir Gottheiten“ und die, die es noch werden wollen.

Aber auch an alle die von diesen „ESO-Kult-Gurus“ und ihren verkürzten „Wahrheiten“ und ihrer „ESO-Liebe“ beherrscht und unterdrückt werden.

Wacht endlich auf!

Höheres Selbst, Selbstverwirklichung, Selbstliebe, Selbstbeweihräucherung und alle Arten von „Selbst-“ bis hin zu „Du selbst bist Gott“!

Alles andere ist also folglich – nur noch Spiegelgesetz!?

Diese Grundirrtümer sind so alt wie die Menschheit!

Wer sich mit der Geschichte des Gnostizismus über mehr als 2 Jahrtausende und die Vermischung buddhistischer (vernöstlicher) Ideen mit einem verkrusteten Christentum und deren Neuformierung in den Neugnostizismus beschäftigt hat, weiß das.

Merkt ihr nicht, dass diese Grundidee, damals wie heute, völlig ohne Gott auskommt? Dass er aber – um die Arglosen zu täuschen – oft von den Eso-Gurus noch erwähnt wird? So wie ein Beiwerk, eine Makulatur um das Gesamtpaket besser vermarkten und verkaufen zu können?

Dieser Wahn verbreitet sich aber in unserer Zeit auch deshalb wieder sehr schnell, da er auch dem Geld und den Machthabern der „neuen Weltregierung“ dient, die längst erkannt haben, dass viele Menschen spirituellen Ideen gegenüber aufgeschlossen sind und vor allem: Dass narzisstische

und „selbst“-bezogene Menschen am leichtesten zu lenken und zu manipulieren sind!

Was dient dazu mehr als diese so „freigeistig“ wirkende Idee, die inzwischen bewusst oder unbewusst von allen Handlangern wie den Medien, Politkern, Wissenschaftlern bis hin zu allen möglichen Selbstfindungs-Seminar-Anbietern begründet und untermauert wird?
Der weitere Grund warum sich diese Vorstellung so rasend schnell verbreitet ist noch viel simpler und profaner:
Weil es in Wahrheit die „Religion“ derer ist, die nichts glauben! Jeder Egozentriker und Narzisst ist darin ein Meister. Er braucht nur noch auf den „spirituellen Zug“ aufzuspringen. Denn er anerkennt schon längst nur einen Gott. Sich selbst! Ohnehin schon ständig kreisend um sich selbst und in der Liebe zu sich selbst!

Dennoch muss man auch sehen, dass viele in der Eso-Szene wider besseren Wissens nach der Entfaltung ihrer eigenen Göttlichkeit suchen. Sie lesen, finden und sehen ja kaum was anderes und werden entsprechend vom Zeitgeist angesteckt und verführt. Dazu fehlen innere Werte und was Bescheidenheit und wahre Größe heißt, ja was Spiritualität eigentlich heißt. Insofern genügt es vielen einfach nicht, sich dem Strom der lebendigen Liebe zu öffnen und „nur“ Gefäß sein zu wollen, durch das die göttliche Liebe fließt wie ein lebendiger Strom. Gefäß sein heißt ja: Eine Schöpfung Gottes zu sein und nicht selber Gott zu sein. Gott löst sich ja nicht in seinen Schöpfungen auf..!

Selber nicht nur Geschöpf sondern auch Schöpfer zu sein fasziniert offenkundig mehr als die Liebe und jede Form von Sensation scheint wohl anziehender als die nüchterne Wahrheit. So werden die Verblendeten zu Betrogenen und Betrügern zugleich.
Jede Religion und spirituelle Richtung macht im Verlauf ihrer langen Existenz diese diametrale Verwandlung durch. Von den Erkenntnissen der Weisheit aus der lebendigen Beziehung zu Gott – hin zu dem Etikettenschwindel einer Verehrung des Selbst unter dem Deckmantel des Namen Gottes. Nur wenn man genau hinschaut, sieht man jeweils noch die alten Ansätze, die dann später mehr und mehr überschrieben und angepasst wurden. So in allen alten Religionen wie auch im Christentum. Alles verdreht und verkehrt um dem Ego, dem Kommerz und einigen Wenigen zu dienen.

Da die Idee der Selbsterlösung nie aufgeht, jagt ein Heilsversprechen das andere – und das soll es ja auch! Hat sich doch darum herum ein riesiger Markt gebildet. Die am meisten abstrusen Ideen setzen sich durch ihren Sensationsgehalt besonders durch und zeigen innerhalb der Bewegung eine Entwicklung zum Wahnhaften. Der Ur-Wahn der Menschheit – selber Gott zu sein – zeigt sich eben in allen Facetten des Wahnsinns schlechthin!

Es ist ja nicht nur so, dass hier eine Vorstellung oder Überzeugung nicht aufgeht. Nein, diese Haltung ist nicht nur wahnsinnig – sie ist vielmehr gefährlich und hat einen enormen Preis:
Sie verbaut den Zugang zum wahren ERLÖSER-Gott, zu Jesus Christuns am nachhaltigsten im Leben.

Wahrscheinlich ist dir nicht bewusst, welche enormen Konsequenzen das auch für dein Leben hat – für ein Leben, das gelingen soll!

Wer sich mit dem Urchristentum auseinandersetzt, findet daher eine sehr breite Auseinandersetzung genau über dieses Thema. Denn schon sehr früh im Christentum gab es diese Abspaltungen, die mit dem Überbegriff „Gnosis“ gut bezeichnet werden kann. Selbst die Apostel Jesu wurden noch zu ihren Lebzeiten mit dieser Bewegung konfrontiert, die sie in ihren Briefen als „Gegenchristen“ oder „Antichristen“ bezeichneten. Erst wenn man versteht, dass damit die Selbsterlösung gemeint ist, erkennt man auch, dass dies in keinster Weise polemisch gemeint war.

Was könnte dem Glauben an den ERLÖSER auch diametraler gegenüber stehen als der Glaube an die Selbsterlösung! Daher die Bezeichnung Anti-Christ oder Anti-Erlöser, da sie das Geschenk der Erlösung durch Jesus Christus vollständig aufhebt!

Über deren Lehre zeugen die sogenannten apogryphen (apogryph = verborgen) Schriften, u.a. aus den Funden aus Nag-Hammadi und den Qumran-Schriften. Das „Apogryphe“ bzw. Geheime bezog sich schon damals wie heute auf Erkenntnisse, deren Ziel war: Entdecke, dass du selber Gott bist! Ein großer Geist, ein aufgestiegener Meister, eine hohe Inkarnation! Im Grunde dasselbe wie heute in der Esoterik und NewAge Bewegung!

Auf diese Weise entstanden neben den 4 Evangelien eine Menge neuer Schriften und alles was man von Jesus wusste wurde dahingehend umgedeutet und der eigentlichen Kraft beraubt. Gnosis heißt: „Erlösung durch Erkenntnis“. Die Logik ist einfach: Wenn das Göttliche in mir verborgen liegt – ist ja schon alles da, dann fehlt ja nur noch Eines: Dass ich (wieder) erkenne, dass ich göttlich bin bzw. dass das Göttliche in mir wieder erwacht! Und wie erwacht es? Durch die Selbsterlösungs-Erkenntnis! Dass dies allein genügen soll, liegt in dieser Logik und wurde damals wie heute geglaubt. Wirkung, Energie und Kraft müssen aus mir selbst kommen, aus dem eigenen, erwachten Göttlichen – so die Schlussfolgerung! Daher geht es in der Gnosis auch nur um diese Art von „Erkenntnis“ und nie um eine Erlösung durch einen Erlöser.

Aufgestiegene Meister (und so wurde von ihnen auch Jesus verstanden) offenbaren dann einzig und allein nur noch den

Erkenntnisweg um auch anderen zu ermöglichen, das EIGENE Göttliche wieder zu finden.

Was aber ist, wenn du so in Not bist, dass du nur noch schreien kannst! Rufst du dann nach dir selber? Oder nach einem kalten, unpersönlichen Universum welches nur nach naturwissenschaftlichen und physikalischen Gesetzen funktioniert? Konsequent wäre das nach dieser Vorstellung. Denn nach dieser kann Hilfe ja nicht von „aussen“ kommen, sondern allein der eigene, göttliche Geist soll zum Durchbruch kommen – nicht zuletzt aufgrund der Not und Bedrängnis. – Und die Selbsterlösungs-Erkenntnis ist ja schon vorhanden.

Oh Mensch! Wie tief musst du noch fallen, bis du Hilfe annehmen kannst? Wie sehr in Bedrängnis kommen, bis du Hingabe leben und einen Gott anerkennen kannst?

Dabei gibt es nichts Befreienderes in einer Notsituation oder wenn alles über einem zusammenbricht und man überhaupt keine Kontrolle mehr hat als – loszulassen! Aber eben nicht nur loszulassen, sondern bewusst Kind sein zu dürfen seinem Schöpfer gegenüber.
Alles andere ist krank und zeigt sich schon in der Struktur der Seele an sich, wie sie auf Überforderungssituationen reagiert.

Eben nicht damit, zu einem „Gott“ zu erwachen, sondern damit, zu regredieren!

Wir geraten in unsere „Kindebene“ zurück in der auch alle unsere Verletzungen und Abspaltungen liegen! Nun werden unsere alten Verletzungen und Abspaltungen weiter verstärkt, der Graben zu unserem „Erwachsenen-Ich“ noch mehr vergrössert. Unsere Verletzungen zu traumatischen Verletzungen!

Was, bitte soll da Heilsam sein?
Was soll daran auch nur im entferntesten ein Durchbruch in eine vermeintliche, eigene Göttlichkeit sein?

Das Erwachsenen-Ich, welches krampfhaft und gewaltsam versucht die Situation zu kontrollieren, „trampelt“ vielmehr sein eigens „Kind-Ich“ tot und wird zum eiskalten Egomanen und Narzissten – wenn nicht zu etwas noch Schlimmeren! Das ist das wahre Ergebnis dieser gefährlichen Eso-Psycho-Gott-Spielchen!

Umgekehrt ist es, wenn das Erwachsenen-Ich bewusst sein Kontrollverhalten gegenüber einer grösseren Macht aufgibt und seinen Schöpfer anerkennt, dem gegenüber es endlich selber Kind sein darf.

Denn darin liegt wahre Größe und Stärke die es dem Erwachsenen-Ich erst ermöglichen für sein Kind-Ich da zu sein, ja sich mit dem inneren Kind wieder zu vereinigen und die Liebe Gottes ungehindert fließen zu lassen!

Sie kann nun fließen wie durch einen Kanal von oben bis unten. Das „Kind-Ich“ wird endlich vom „Erwachsenen-Ich“ in die Arme genommen, weil das „Erwachsenen-Ich“ sich endlich behütet und beschützt in die Arme Gottes fallen lassen kann! So fügt sich alles in allem und in seine Ordnung. So kann Liebe und Heilung fließen – in einer Macht und Kraft, wie es ein lebensfremder „Selbst-Gott- Sein-Mensch“ nicht ansatzweise erfahren kann.

Ist das Schicksal, dass uns im Außen ereilt, wirklich dahingehend zu begreifen, dass wir es selber kreiert haben? Oder widerfährt uns nicht vielmehr das, was uns am allermeisten zum Reifen und Wachsen dient? Und wüsste ich bereits, was mir zum Reifen und Wachsen dient, hätte ich die Lektion nicht schon gelernt?

Wir dürfen wie Kinder WERDEN, nicht wie Kinder bleiben. Manche verwechseln das. Es ist vielmehr ein Kind sein in Mündigkeit, Weisheit und Liebe – ohne Hochmut und Anmaßung. Diese Art von kindlicher Unschuld ist mächtig, mächtiger als alle „Götter“ und „Gott-Funken-Haben-Wollenden“ in dieser Welt zusammengenommen. Es verwundert also nicht, dass gerade jene, die diesem „Gott-Sein-Wahn“ besonders anhängen eine Kontroll-Verlust-Situation nach der anderen erleben und Situationen, die wie „verflucht“ wirken. Das Leben zeigt auf diese Weise die enorme geistige Entfremdung. Wie sehr man der liebevollen Vorsehung Gottes entgegenwirkt! Eine Vorsehung, die letztlich aufzeigt, dass wir endlich heim kommen dürfen in die liebevollen Arme Gottes!

Letztlich stellt sich die Frage: Ist dir ein schmeichelnder Irrtum mehr Wert als die wahre Liebe?

Wenn du aber noch neu bist auf deinem spirituellen Weg, erkennst du das in aller Regel nicht. Auch nicht, wie wenig dieser Irrtum aufgeht. Du erlebst Zeichen und Wunder und überall erleuchtete und heilige Menschen. So kannst du dich flüchten von dieser bösen Welt in eine scheinbar heile Welt „der Götter“ und alles schmeichelt deinem Ego! Endlich nimmst du dein Leben selber in die Hand, – denkst du, – bist selber Gott! Selber Schöpfer! Du kannst demnach selber kreieren! Du kannst endlich Macht haben über dich und andere und die Umstände, die dich schon so lange geknechtet und überwältigt haben.
Und dann kommen natürlich jene hinzu, die aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens die Massen begeistern und durch das Sammeln von Suggestiv-Kräften von dieser wiederum bestärkt werden. Sie scheinen erlöst, glücklich und beinahe vollkommen zu sein. Allerdings nur so lange, wie du nicht hinter die Kulissen schaust und schauen kannst – oder es vielleicht gar nicht (mehr) willst?

Hat vielleicht auch dich inzwischen der Geist des Hochmuts erfasst und du hältst dich für eine hohe Inkarnation? Will doch in diesem Wahn-Spiel jeder ein großer Geist sein und insgeheim denkt natürlich jeder von sich selbst am größten! Eine Denkweise in der Übermenschen auf Untermenschen herab schauen wie es die Geisteshaltung im „Dritten Reich“ beinahe noch übertrifft! Höher entwickeltes und weniger hoch entwickeltes Leben. So klassifizieren – wenn auch unausgesprochen – jene ihre Mitmenschen, die sich aufgrund ihrer „scheinbar“ unzähligen Inkarnationen als etwas Besseres wähnen! In ihrer Außenwelt dabei in Wahrheit die Spaltung sehend, die sie in ihrem Inneren tragen. Erkennst du nicht, dass so eine Gesinnung zutiefst herzlos und menschenverachtend ist?

Es ist das perfekte Bild der seit alters her bekannten Darstellung von Luzifer und seinen Engeln. Ein archetypisches Bild, welches diese Verirrung perfekt darstellt. Die Dämonen die Luzifer bzw. dem Satan angehören werden auch Eloim „Engel des Lichts“ genannt, allerdings des falschen Lichts, des Lichts der Verblendung, weil ihre Verstellkunst, besonders „liebevoll“ zu erscheinen, ihr Erkennungsmerkmal ist.

Daher im Klartext: Jeder, der einem „höheren Selbst“, einem „göttlichen Funken“ oder „göttlichen Geist“ in sich huldigt, gehört diesem Geist und diesen Geistern an – ausnahmslos! Ihre Auswirkungen im Leben sind Fluch und Unfreiheit in unzähligen Variationen! Ebenso ausnahmslos ist auch jeder davon betroffen, der sich nicht ganz bewusst davon freispricht. Und davon freisprechen kann wahrlich nur der wahre Gott. Der persönliche und liebende Gott!

Den Gott, den leider auch die Kirchen nicht erkennen, sondern ebenfalls den Weg zu IHM verbauen. Den wahrhaften Erlöser Jesus Christus! ER darf völlig neu entdeckt werden! Das ist seine versprochene Wiederkunft! Und ER sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr die Reben. Der Bleibende in mir und ich in ihm, dieser trägt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun“ (Joh.15,5). Wohl dem der dies erkennt, lebt und bezeugt!

lebenslebendig

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lebenslebendig

seit mehr als 25 Jahren bin ich auf meinem spirituellen Weg der durch viele esoterische Richtungen wieder zurück zum Christentum geführt hat. All die Jahre hindurch hat mich das Studium sämtlichen Schriften aus dem Urchristentum nie losgelassen. Mir geht es inzwischen absolut wie in dem Gleichnis von dem Schatz im Acker oder dem, der DIE Perle gefunden hat: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“ ( Matth. 13,44-45)

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